DAS SIND NICHT UNSERE KRIEGE!
SCHULSTREIK GEGEN WEHRPFLICHT
12. MAI | 12 UHR | AM BRILL | BREMEN
Die
Bundeswehr teilte mit, dass sie zeitnah Zehntausenden jungen Menschen einen Fragebogen zum Thema Wehrdienst zugesandt hat. Rund 194.000 junge Menschen haben zwischen dem 15. Januar und dem 24. April ein Schreiben der Bundeswehr mit dem Fragebogen erhalten, teilte eine Sprecherin der Bundeswehr am Montag der katholischen Nachrichtenagentur KNA auf Anfrage mit. Nach dem neuen Wehpflichtgesetz ist jeder 18-jährige Mann verpflichtet, diesen auszufüllen und sich für einen möglichen Wehrdienst registrieren zu lassen. Auch Frauen können das Formular ausfüllen, sind jedoch n o c h nicht dazu verpflichtet.
Die Truppenstärke der deutschen Armee soll bis Mitte der 2030er Jahre von 186.000 Soldaten auf 260.000 Soldaten sowie 200.000 Reservisten zu erhöht werden. Die Pläne der Regierung stießen bei den jungen Menschen auf Kritik, und im Febr./März 2026 protestierten erneut 50.000 Schülerinnen und Schüler dagegen, auch lehnen sie das aggressive Verhalten, wie zum Beispiel von Generalleutnant a.D. Jürgen-Joachim von Sandrart ab, der Schläge weit im russischen Hinterland empfiehlt und fordert, dass der Krieg auf den Gegner gelegt werden muss.
Wir fordern:
- Keine Wehrpflicht – Keine Zwangsdienste!
- Geld für Bildung, Soziales und Umweltschutz statt für Aufrüstung und Kriegsvorbereitung!
- Bundeswehr raus aus den Schulen! Kriegsdienstverweigerungsberatung für alle Abschlussjahrgänge!
- Für den Aufbau von Streikkomitees an jeder Schule und ein Streikrecht für Schüler*innen
- Abrüsten statt Aufrüsten! Verhandeln statt Schießen!
Wir sehen uns auf der Straße! Bringt eure Freund*innen und Mitschüler*innen!
Jugend voran! Nieder mit dem Krieg! Nieder mit der Wehrpflicht!
Kathrin Alapas
