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18.03.2026
65 Jahre später
Belgien: Prozess gegen mutmaßlichen Mörder von Patrice Lumumba startet. Er ist früherer EU-Kommissar und machte auch in der Wirtschaft Karriere
Rund 65 Jahre ist es her, dass Patrice Lumumba, der erste schwarze Ministerpräsidenten der Demokratischen Republik Kongo ermordet wurde. Beteiligt an diesem Mordkomplott, das die neokoloniale Herrschaft über das Land sichern sollte, waren belgische Beamte und Agenten und der US-Geheimdienst CIA. Erst jetzt steht einer der mutmaßlichen Mordbeteiligten – ein belgischer Diplomat – in Belgien vor Gericht. Es gibt die Hoffnung, durch das Verfahren Licht ins Dunkel der damaligen Mordverantwortlichen zu bringen, kommentiert die jw.
UZ-Archiv: Die Unabhängigkeit, die keine sein durfte | UZ 22.01.2022
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17.03.2026
Kirche
I. Kirchengeschichte: Pfarrer, Parteigenossen, Persilscheine
jw. Die evangelische Kirche stützte nicht nur großteils das Naziregime, sie zeigte sich nach 1945 auch als unbußfertig. Über die zweite Schuld der Kirche
II. Heute: Davonlaufen
Über 600.000 Kirchenaustritte 2025, davon 7.600 in Bremen
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»Tomahawks« gegen Schulkinder
jw. Jetzt ist es sicher: die USA sind für das Massaker an der Grundschule im iranischen Minab verantwortlich, bei dem bereits am ersten Tag des Krieges gegen Iran etwa 170 Tote – fast ausschließlich junge Schülerinnen – zu beklagen waren. Das hat jetzt eine interne Untersuchung des US-Verteidigungsministeriums festgestellt. Veraltete Zieldaten sollen Schuld an dem Einschlag der „Tomahawks“ in der Mädchenschule sein.
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Erfolgreicher zweiter Schulstreik gegen die Wehrpflicht: Aktionen in 150 Städten
05.03.2025
Sand ins Getriebe streuen
Erneut haben heute über 50.000 Schülerinnen und Schüler, in Bremen 1.000, gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht gestreikt. Am zweiten bundesweiten Aktionstag am 5. März beteiligten sich Schüler in 150 Städten, deutlich mehr als am ersten Schulstreik-Tag am 5. Dezember vergangenen Jahres. Die Schüler demonstrierten trotz Repressionen, und obwohl das sogenannte „Wehrdienstmodernisierungsgesetz“ bereits vom Bundestag verabschiedet wurde.
Siehe auch: „Wir können hier alles aus den Angeln heben“
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8. März – Internationaler Frauentag
Von Anfang an war der 8. März ein Tag für die Forderungen vor allem der proletarischen Frauen, anfangs für das Frauenwahlrecht, kostenlose Kinderbetreuung und Schulverpflegung, für die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Befreiung der Frau von Ausbeutung und Unterdrückung. Schon die Wahl des Tages hat ihren Ursprung in dem Kampf der Arbeiterinnen und Bäuerinnen die am 8. März 1917 gegen den 1. Weltkrieg demonstrierten und so die Februarrevolution im zaristischen Russland auslösten.
Auch heute hat der Kampf, insbesondere der proletarischen Frauen, gegen Gewalt, ökonomische Ungleichheit und die Doppelbelastung von Lohn- und Hausarbeit nichts von seiner Aktualität verloren. Deswegen wollen wir gemeinsam mit euch, am 8. März, auf die Straße gehen.
Vorher laden wir euch herzlich zu einem gemeinsamen Frühstück in Bremen ein, bei dem wir in solidarischer Atmosphäre zusammenkommen möchten. Zum Austauschen, vernetzen und und kreativ werden.
Im Anschluss an das Frühstück gestalten wir Schilder und Plakate für die Demonstration am 8. März. Bringt gern Ideen mit, Materialien gibt es vor Ort. Kinder sind ausdrücklich erwünscht, es gibt Orte zum Spielen, Spielzeug und einen Ruheraum zum Stillen oder schlafen legen.
Lasst uns den 8. März gemeinsam begehen: Keine Frauenbefreiung ohne Sozialismus! Kein Sozialismus ohne Frauenbefreiung!
Datum: 8. März | Uhrzeit: 10:00 Uhr | Ort in Bremen: Auf Anfrage über Gerd-Rolf.Rosenberger@t-online.de
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Gegen Krieg und Kahlschlag
Demonstrationen und Streiks in Vorbereitung. Gewerkschaftliche Aufrufe blenden das Thema Militarisierung aus
Der 8. März steht im Zeichen des Kampfes gegen die Militarisierung: Wenn die Rüstungsausgaben immer weiter erhöht werden, bleibt für die Menschen nichts übrig. Der Abbau sozialer und demokratischer Rechte, Massenarbeitslosigkeit und Verarmung sind die Folgen. Frauen sind von dieser Entwicklung besonders betroffen.
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Broschüre im UZ-Shop erhältlich
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BREMER RUNDSCHAU ZUM 8. MÄRZ
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Schulstreiks gegen Wehrpflicht am 5. März: Aktionen in mehr als 110 Städten
28.02.2026
Protest mit Potential
Mit ihrem ersten Schulstreik am 5. Dezember 2025 setzte die Schulstreikbewegung gegen die Wehrpflicht ein deutliches Zeichen gegen die Militarisierung in der BRD: 55.000 Schülerinnen und Schüler gingen auf die Straße, während der Bundestag das „Wehrpflichtmodernisierungsgesetz“ verabschiedete.
Bremen: 5. März 2026 – Leibnitzplatz, 12 Uhr. Weitere Infos
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05.03.2026
Krieg trifft Weltwirtschaft
Die militärische Eskalation in Nahost lässt die Energiepreise steigen und heizt die Inflation an
Im von Israel und den USA am Sonnabend begonnenen Krieg hat der Iran dieses Mal erheblich stärker mit Vergeltungsschlägen reagiert als während der zwölftägigen Luftangriffe im Juni des vorigen Jahres. Stärker und sichtbarer sind auch jetzt schon, nach nur vier Kriegstagen, die weltwirtschaftlichen Folgen: Kurseinbrüche an den internationalen Börsen, steigende Preise für Erdgas und Erdöl, wodurch die Produktion von Strom und vielen Gütern auch des täglichen Bedarfs teurer werden wird.
Der von den USA und Israel angezettelte Krieg gegen den Iran schafft an den Energiemärkten Verunsicherung (?) und droht, da wird es handfest, die Belieferung mit produktionsrelevanten Brennstoffen zu blockieren. Jetzt schon sind die Preise für Öl und Gas nach oben geschnellt, haben Tankstellenbetreiber hierzulande, obwohl von einem Versorgungsengpass noch keine Rede sein kann, die Spritpreise deutlich erhöht, denn zu klein sind die Taschen der Räuber bekanntlich nie. Ein Beispiel der Raffgier zeigte eine Q1-Tankstelle im Bremer Osten, die den LPG-Preis von 98,9 Cent ruckzuck um 31 Cent pro Liter Autogas auf 1,29 Euro erhöhte. Inzwischen zogen alle (natürlich ohne Absprache!) nach und die Benzinsorte Super E10 hat die Marke von zwei Euro pro Liter im bundesweiten Durchschnittspreis überschritten. Einer Spritpreisbremse hat Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) am Mittwoch eine Absage erteilt. Bei dieser Gemengelage fordert Bürgermeister Bovenschulte (SPD) eine Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne, wohlwissend, dass daraus sowieso nichts wird – und wenn doch, dann aber nur für die, die ihre Gewinnmargen seit Beginn des Iran-Kriegs unverhältnismäßig ausgeweitet haben.
Das jetzt noch Treibstoff vom alten Einkaufspreis vertrieben wird, hat Tankstellenbetreiber in der Bundesrepublik noch nie nicht davon abgehalten, den Preis für Benzin u.a. Treibstoffe deutlich zu erhöhen. Vielerorts lag der Preis pro Liter sofort jenseits der Marke von zwei Euro, was kaum auf die aktuelle Versorgungslage zurückzuführen sein dürfte.
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Auf nach Havanna – egal, mit welchem Verkehrsmittel (Grafik: Nuestra América Convoy)
28.02.2026
Aus der Solidaritäts-Flotille für Kuba wird ein Konvoi
Alle Wege führen nach Havanna
Die US-Regierung versucht, Kuba mittels völkerrechtswidriger Blockaden auszuhungern und in die Knie zu zwingen.
Die sozialistische Insel benötigt entsprechend dringend Lebensmittel, Medikamente, medizinisches Material und andere lebensnotwendige Güter.
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14.02.2026
Gemeinsame Erklärung von kommunistischen und Arbeiterparteien
„Stoppt die Eskalation der Aggression gegen Kuba!“
Drastische Sparmaßnahmen – zugunsten des Volkes
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02.02.2026
Das Hansewasser-Hallenbad am Osterdeich muss bleiben!
- Es darf keine Schließung ohne funktionsfähige Ersatzlösungen geben!
- Bremen braucht mehr Wasserflächen – nicht weniger!
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30.01.2026
Der Farbbeutel
Man kann es kaum glauben, aber leider wird man immer wieder anhand der Realität über den jämmerlichen Zustand der Bremer Partei `Die Linke` in Kenntnis gesetzt. Was geschah? Der Bremer Verfassungsschutz hat Arbeit. Nehmen wir z.B. nur mal die Proteste gegen Kontakt-, Versammlungs- und Demonstrationsverbote … mehr
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29.01.2026
Zu Lasten der sozialen Zukunft wird Bremen zur militärischen Drehscheibe
Die stattgefundenen Kooperationsgespräche zwischen dem Bremer Raumfahrtunternehmen OHB und dem Hersteller für Tötungsmaschinen Rheinmetall bestätigen die heutige bellizistische Weichenstellung beider Rüstungsbetriebe. mehr
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27.01.2026
Den dritten Weltkrieg verhindern
Kommunistische Partei veröffentlicht Strategiepapier für den Friedenskampf
Das Jahr 2026 hat brutal begonnen. Die USA griffen Venezuela an und entführten Präsidenten Nicolás Maduro. Zeitgleich wurden die Bemühungen, im Iran einen Regime Change herbeizuführen, forciert. Da ist es gut, dass die Kommunistinnen und Kommunisten ein Strategiepapier für die Perspektiven des Friedenskampfes vorgelegt haben … mehr
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04.01.2026
US-Angriff auf Venezuela: Angriffskrieg, Piraterie und ein eklatanter Bruch des Völkerrechts
Die Ereignisse des 3. Januar 2026 lassen keinen Interpretationsspielraum zu. Die Streitkräfte der USA … mehr
PARTIDO COMUNISTA DE VENEZUELA – PCV
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02.01.2026
Krise und Teuerung in Bremen drangsalieren auch 2026 die Arbeiterklasse
Während 1,35 Milliarden Euro in Bremerhavens Militärhafen gesteckt werden, verteuert sich im Land Bremen das Busfahren, das Baden, die Müllabfuhr, Strom und Gas, das Trinkwasser nebst Abwasser, die Krankenversicherung und Friedhöfe. Der BDA drängt auf Einschränkung der Lohnfortzahlung und die Lebensmittelpreise werden eh dauernd erhöht. mehr
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DEZEMBER 2025
Der Geschichtswerkstatt Willi Bredel–Gesellschaft soll die Arbeitsgrundlage entzogen werden
Die Geschichtswerkstatt Willi Bredel–Gesellschaft (WBG) nimmt nicht nur „derzeitig“, sondern bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1988 kontinuierlich die Aufgaben einer Geschichtswerkstatt in Fuhlsbüttel und der näheren Umgebung (u.a. Alsterdorf, Klein Borstel) wahr.
Sie versteht sich als Gedächtnis des Stadtteils und arbeitet dessen Geschichte unter verschiedenen Schwerpunkten mit unterschiedlichen Mitteln auf.
Die Geschichtswerkstatt WBG wurde nicht zum Zweck der Nachlassverwaltung Willi Bredels gegründet. Ihr Namensgeber steht stellvertretend für die vielen Opfer, die im KZ-Fuhlsbüttel leiden mussten. Aus der Darstellung im anhängenden Briefwechsel der Geschichtswerkstatt WBG wird deutlich, dass die Willi-Bredel-Gesellschaft keinerlei Belehrung hinsichtlich der Aufgaben einer Geschichtswerkstatt und ihrer stadtteilgeschichtlichen Orientierung bedarf.
Wir sind entsetzt darüber, dass man aus vordergründigen politischen Motiven einer gut funktionierenden Geschichtswerkstatt die Arbeitsgrundlage entziehen will.
Die BREMER RUNDSCHAU solidarisiert sich mit der Geschichtswerkstatt Willi Bredel–Gesellschaft in Hamburg und sieht dieses Manöver im selben politischen Zusammenhang wie die Kontokündigungen der DKP und der Roten Hilfe e.V. bei der GLS Bank als politisch motiviertes Vorgehen, zwecks Behinderung , Schädigungsmethode und Schwächung der politischen Arbeiterorganisationen.
Finger weg von der Geschichtswerkstatt Willi Bredel–Gesellschaft!
Brief der WBG an die Fraktionen der SPD, CDU, FDP, Die Linke, Volt und Grünen
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Ein Großkapitalist ist im Januar 2025 85 Jahre alt geworden. Otto Müller der Eigentümer von Müllermilch. Seine Erfolgsgeschichte liest sich wie im Bilderbuch.
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Der Schauspieler Rolf Becker ist am Freitag, den 12.12.2025 im Alter von 90 Jahren in Hamburg gestorben. Das erfuhr junge Welt aus dem Kreis seiner Familie. Der 1935 in Leipzig geborene Becker wirkte in über 200 Film- und Fernsehproduktionen als Schauspieler und Synchronsprecher mit und war auch als Hörspielsprecher aktiv. Er war unter anderem in dem Kinofilm »Ich bin ein Elefant, Madame« (1969) von Peter Zadek zu sehen sowie als Staatsanwalt Peter Hach in der Böll-Verfilmung »Die verlorene Ehre der Katharina Blum« unter Regie von Volker Schlöndorff (1975). Dazu kommen zahlreiche Auftritte in Fernsehserien wie »Derrick«, »Der Alte« und »Tatort« sowie seit 2006 in der ARD-Arztserie »In aller Freundschaft« als Otto Stein.
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Erklärung der DKP zur Kündigung der DKP-Konten durch die GLS-Bank
Die GLS-Bank hat zum 31. Dezember die Konten des Parteivorstands der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) sowie zahlreicher Gliederungen gekündigt. Vorgeschoben werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) und die darin enthaltene Klausel zur Kündigung ohne Angabe von Gründen. Die DKP protestiert scharf gegen dieses offensichtlich politisch motivierte Vorgehen …
Solidarisch gegen Debanking: Erklärung der DKP zur Kündigung der Konten der Rote Hilfe e. V.
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Pressemitteilung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP)

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Bremen: Falsche Brustkrebsbefunde in der GeNo
Das Gesundheitswesen droht nicht nur zu kollabieren, es kollabiert längst an vielen unterschiedlichen Stellen. Doktern und flickschustern die Regierenden weiter so herum, werden die Nebenwirkungen nicht nur zu enormen Vertrauensverlust führen, sondern immer öfter tödlich verlaufen …
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BREMER RUNDSCHAU
Archiv der Bremer Rundschau 2019 – 2025




