
Im Land Bremen demonstrierten am 8. April über 400 Arbeiter der GHBG (Gesamthafenbetrieb Gesellschaft) für den Erhalt des Gesamthafenbetriebs und ihrer Arbeitsplätze
Der Gesamthafenbetrieb im Land Bremen hatte schon im Jahr 2021 Insolvenz angemeldet und wurde daraufhin zur jetzigen GHBG umgewandelt. Auch heute ist die Zukunftsangst unter den 850 Beschäftigten groß. Mehmet Olcabey von der Ver.di Bremerhaven berichtete, die Arbeitnehmerseite hatte seit Jahren im Wirtschaftsausschuss der GHBG angeprangert, dass der GHB unterfinanziert wird und es wurde von Geschäftsführungsseite nicht gehandelt. Er sagte: „Krisen kommen und gehen aber die Krise hier ist hausgemacht“. Er schloss sich auch einem Kollegen aus Hamburg an, der sagte: „Solidarität bedeutet, wenn ihr verliert, dann verlieren wir alle. Wenn GHB in Bremen und Bremerhaven fällt, fällt er auch in Hamburg – Es ist unser gemeinsamer Kampf“.
Eine Vertrauensfrau der IG Metall bei Mercedes Benz in Bremen sprach ihre Solidarität aus und betonte ebenso, wie „wichtig vor dem Hintergrund des Stellenabbaus in vielen Zweigen der Industrie und Logistik der Zusammenhalt unter den Arbeiterinnen und Arbeitern im Kampf für die Zukunft ihrer Arbeitsplätze ist“.
Die Abwälzung der Krisen des kapitalistischen Systems auf die Arbeiterklasse könnt ihr und können wir uns nicht gefallen lassen!
Für eine Erhöhung der Hafenumlage! – Keine Entlassungen!
Wenn ihr uns in Ketten legt, legen wir den Hafen in Ketten – Der Hafen steht still, wenn unser starker Arm es will!“
Albert Zeck
