Zu Lasten der sozialen Zukunft wird Bremen zur militärischen Drehscheibe

Zu Lasten der sozialen Zukunft wird Bremen zur militärischen Drehscheibe

29.01.2026 – Die stattgefundenen Kooperationsgespräche zwischen dem Bremer Raumfahrtunternehmen OHB und dem Hersteller für Tötungsmaschinen Rheinmetall bestätigen die heutige bellizistische Weichenstellung beider Rüstungsbetriebe. Zu nennen sind die fortschreitende Militarisierung des Weltraums, eine kreditfinanzierte Kriegspolitik und der gezielte Ausbau Bremens zu einem zentralen Rüstungsstandort. Bezahlt werden diese kriegslüsternen Projekte durch Schuldenaufnahmen und Kürzungen im Sozialbereich und der Daseinsvorsorge auf Kosten der Arbeiterklasse und allen anderen Werktätigen.

Bremen nimmt im deutschen Aufrüstungsprogramm eine Schlüsselfunktion ein, denn mit den verschiedenen Rüstungsbetrieben wird Bremen zunehmend in eine militaristische Logik und sehr stark in Bundeswehraufträge und militärische Großprojekte, wie der kriegstüchtige Ausbau des Bremerhavener Hafens eingebunden und abhängig gemacht. Gleichzeitig wird der finanzielle Rahmen insbesondere bei Bildung, Gesundheit, im sozialen Wohnungsbau und der gesamten öffentlichen Infrastruktur bewusst gekürzt und dient einer langfristigen Eskalationspolitik, die kritiklos von der Bremer Regierungskoalition aus SPD, Die Linke und den Grünen mitgetragen wird.

Die Folgekosten werden wie üblich im Kapitalismus nicht die Verursacher tragen, sondern die künftigen Generationen der Arbeiterklasse, wenn nicht vorher alles in Schutt und Asche liegt und Deutschland durch die explodierenden Atombomben im Fliegerhorst Büchel unbewohnbar geworden ist. Aber das alles schert die Konzerne und deren Politik-Hofschranzen nicht, solange die Aktienkurse steigen. OHB-Aktien sind nach Bekanntwerden der Gespräche mit Rheinmetall stark angestiegen und die Sektkorken knallten nicht nur in den Vorstandsetagen …. Das Fazit ist, dass Bremen ein Baustein der NATO- und deutschen Kriegstüchtigkeit ist und soziales, ziviles und friedenspolitisches Engagement eine Absage erteilt hat.  (M. St.)

Nein zu Hochrüstung und Kriegsvorbereitung!

Nein zum Ausbau der deutschen Rüstungsindustrie!

Rücknahme aller Kriegskredite und Stopp der Kriegsschulden!

Stopp aller Kürzungen in sozialen Bereichen und bei der öffentlichen Hand!

Statt Kriegstüchtigkeit – Diplomatie!